Offener, kostenloser Index der Wissenschaft: 250+ Mio. Arbeiten plus Autorinnen, Einrichtungen und Zitationen, verknüpft als ein Graph. Freie API ohne Account und ohne Key, Daten unter CC0. Offene Alternative zu Scopus, betrieben von der Non-Profit OurResearch.
OpenAlex ist ein offener, kostenloser Index der wissenschaftlichen Welt: über 250 Millionen Arbeiten, dazu Autorinnen, Einrichtungen und wer wen zitiert, alles miteinander verknüpft. Kein KI-Tool, sondern Wissens-Infrastruktur. Betrieben wird's von der Non-Profit OurResearch als offene Alternative zu teuren Datenbanken wie Scopus oder Web of Science. Der eigentliche Clou ist die freie API: du kannst die kompletten Metadaten ohne Account und ohne Key abfragen.
Stark ist OpenAlex, wenn du nicht einzelne Paper lesen, sondern mit Daten über Paper arbeiten willst. Du baust eine bibliometrische Auswertung für deine Methodik, willst ein Forschungsfeld vermessen, oder brauchst eine Quelle, die deine eigene App füttert. Da ist die freie API ein echtes Geschenk, weil die kommerzielle Konkurrenz dafür Geld verlangt oder gar nicht erst rauslässt.
Ehrlich bei den Grenzen: Das ist eher was für Devs und Data-Leute. Die Web-Suche auf openalex.org gibt's, aber sie ist funktional und nicht der Komfort, den du von Google gewohnt bist. Wer einfach nur ein paar Quellen für die Hausarbeit sucht, ist mit Google Scholar schneller. Und wie bei jedem Index gilt: ein Eintrag sagt nichts über die Qualität. Predatory Journals, Preprints, geprüfte Arbeiten, alles steht gleichberechtigt drin. Du prüfst jede Quelle selbst.
Sobald du also den vollen Wert ziehen willst, brauchst du etwas Komfort mit API-Abfragen, einem bisschen Python oder zumindest dem Bauen von URL-Queries. Klickst du lieber durch eine Oberfläche, nimm was anderes.
OpenAlex glänzt, wenn du es als Datenquelle hinter deine eigene Recherche hängst:
Komplett gratis und offen. Kein Account, kein API-Key, keine Bezahlschranke. Die Daten stehen unter CC0 zur freien Verfügung, betrieben von der Non-Profit OurResearch. Ohne Key hast du ein faires tägliches Limit, das für normale Recherche und kleinere Auswertungen locker reicht. Wer im großen Stil Daten zieht, kann einen Premium-Zugang mit höheren Limits dazubuchen, aber für Studi-Zwecke brauchst du den nie.
Passt zu dir, wenn du mit Daten über Forschung arbeiten willst statt nur einzelne Paper zu lesen, und keine Angst vor einer API hast.