Notiz-App ohne Ordner: Wissen lebt als verknüpfte Objekte wie Personen, Bücher, Seminare und Projekte, mit Daily Note als Eingangskorb.
Capacities ist eine Notiz-App, die ohne Ordner auskommt. Statt Dateien in Hierarchien zu sortieren, legst du Objekte an — eine Person, ein Buch, ein Seminar, ein Projekt — und verknüpfst sie miteinander. Die Frage „Wo speichere ich das ab?" fällt weg, weil jede Notiz von vornherein ein Typ mit passenden Feldern ist und über Verknüpfungen wiedergefunden wird.
Stark ist Capacities, wenn dein Material über ein Semester oder länger zusammenwachsen soll: Vorlesungsnotizen, Literatur, Personen, Projekte — und du willst Verbindungen sehen statt Ordner pflegen. Das Objekt-Modell denkt mit, wo eine Ordnerstruktur nur ablegt.
Ehrlich gesagt: Das Objekt-Modell ist eine eigene Denkweise, und die Einarbeitung lohnt sich erst, wenn deine Sammlung wirklich wächst. Für schnelle lineare Notizen ist es Overkill. Zweitens ist Capacities ein gehosteter Dienst — deine Notizen liegen beim Anbieter, nicht als Dateien bei dir. Wer das nicht will, nimmt Obsidian. Und drittens wächst mit der Sammlung der Lock-in: Kläre früh, wie du deine Inhalte exportieren kannst, bevor da zwei Jahre Studium drinstecken. Vertrauliche Inhalte gehören ohnehin nicht ungeprüft in den Sync.
So wächst über ein Semester ein verknüpftes Wissensnetz:
Der Free-Tier ist ehrlich brauchbar: unbegrenzte Objekte und Notizen, die Kernfunktionen sind drin. Das Pro-Abo um die 10 € pro Monat bringt KI-Funktionen, mehr Datei-Speicher und Komfort-Features — fürs Studium reicht Free oft lange. Die aktuellen Konditionen stehen auf capacities.io.
Passt zu dir, wenn du dein Wissen über längere Zeit verknüpft aufbauen willst und Ordnerstrukturen dich mehr nerven als ordnen.