Googles Recherche- und Lernumgebung heißt jetzt Gemini Notebook. Eigene Quellen befragen, Web- und Drive-Recherche ergänzen sowie Lernmaterial erstellen. Neue aufwandsabhängige Nutzungslimits seit September 2026.
Googles NotebookLM heißt seit Juli 2026 Gemini Notebook. Du sammelst Quellen in einem Notebook, stellst Fragen dazu und erstellst daraus Lern- oder Arbeitsmaterial. Der Dienst bleibt eigenständig verfügbar und ist zusätzlich mit der Gemini-App verbunden.
Du kannst beispielsweise ein Paper mit deinen Notizen zusammenstellen, Unterschiede zwischen Aussagen untersuchen und Fundstellen für die eigene Prüfung öffnen. Audio-Übersichten und Präsentationen helfen beim Aufbereiten des Materials. Quellenhinweise machen Antworten kontrollierbar, garantieren aber keine fehlerfreie Zusammenfassung.
Gemini Notebook kann auch neue Quellen suchen: Fast Research durchsucht Web oder Google Drive, Deep Research erstellt ausführlichere Rechercheberichte. Ausgewählte Ergebnisse lassen sich ins Notebook übernehmen. Prüfe Autor, Datum und Eignung dieser Quellen selbst; ein gefundener Text ist nicht automatisch wissenschaftlich belastbar.
Für die Literaturverwaltung kannst du Zotero weiterführen. Elicit oder Consensus sind weitere Rechercheumgebungen zum Vergleich. Für einen schnellen Web-Einstieg ohne Notebook kannst du Perplexity ausprobieren.
Seit Anfang September wird der Verbrauch nach Rechenaufwand erfasst. Eine lange Unterhaltung mit vielen Quellen oder eine aufwendige Generierung kann mehr Kontingent verbrauchen als eine kurze Frage. Die aktuellen Hilfeseiten beschreiben ein Fünf-Stunden-Fenster und zusätzlich eine Wochengrenze. In den Einstellungen unter „Usage“ siehst du den Verbrauch; die Studio-Ansicht zeigt den erwarteten Aufwand einer Generierung.
Free bietet Standardzugriff, Google AI Plus laut Hilfe den doppelten und Pro den vierfachen Zugriff. Ultra hat je nach gewähltem Paket höhere Grenzen. Eine feste tägliche Zahl kostenloser Chats oder Audio-Übersichten ist deshalb keine verlässliche Beschreibung des aktuellen Angebots. Manche Generierungen lassen sich im Web für später einplanen.
Die am 4. September 2026 im Browser geprüfte deutsche Google-One-Seite nennt monatlich 4,99 EUR für Google AI Plus, 21,99 EUR für Pro und einen Ultra-Einstieg ab 99,99 EUR. Das sind Bündel mit weiteren Google-Leistungen. Sie sind keine pauschalen Preise für Österreich, die Schweiz oder jedes bestehende Konto.
Die deutsche Seite bewirbt auch ein Angebot für Studierende. Dessen konkrete Konditionen sind hinter der Anmeldung zu prüfen; hier wird weder ein kostenloses Jahr noch ein bestimmter Rabatt versprochen. Über geeignete Workspace- oder Bildungskonten kann ebenfalls erweiterter Zugriff bestehen. Bei verwalteten Konten muss die Organisation den Dienst freigeben; Alters- und Regionsbedingungen gelten zusätzlich.
Lade eine überschaubare Auswahl relevanter Quellen hoch und frage: „Wo widersprechen sich die Quellen bei dieser konkreten Frage?“ Öffne die genannten Stellen und entscheide selbst, ob tatsächlich ein Widerspruch vorliegt.
Google erklärt, Inhalte normalerweise nicht zum Training von Gemini Notebook zu verwenden. Wenn du Feedback sendest, kann der vollständige Kontext einschließlich Anfragen und Uploads zur Prüfung herangezogen werden. Für Workspace- und Education-Konten nennt Google weitergehende Schutzregeln. Verwende daher die Bedingungen deines Kontotyps und behandle Quellenbindung nicht als Genauigkeits- oder Datenschutzgarantie.
Abgerufen am 4. September 2026: Umbenennung und Gemini-Verbindung (öffnet in neuem Tab), Neue aufwandsabhängige Nutzung (öffnet in neuem Tab), Aktuelle Fenster und Tarifunterschiede (öffnet in neuem Tab), Quellensuche in Web und Drive (öffnet in neuem Tab), Deutschland-Preise sichtbar im Browser geprüft (öffnet in neuem Tab), Zugang und Datenverarbeitung (öffnet in neuem Tab).