Cloud-Plattform fürs Deployen von Web-Frontends: Git-Repo anbinden, pushen, und Vercel baut den Code und liefert ihn über ein weltweites CDN aus, ohne eigenen Server. Kommt von den Leuten hinter Next.js und ist genau dafür am rundesten, plus v0 und KI-Features fürs Web.
Vercel ist die Plattform, auf der du dein Web-Projekt live stellst. Repo anbinden, pushen, fertig: Vercel baut den Code und liefert ihn über ein weltweites CDN aus, ohne dass du je einen Server anfasst. Es kommt von den Leuten hinter Next.js, und das merkt man. Wenn du mit Next.js baust, ist Vercel quasi das Zuhause dafür. Andere Frameworks gehen auch, aber hier ist es am rundesten.
Stark, wenn du ein Web-Frontend ins Netz bringen willst und keine Lust auf Infra-Gefummel hast. Portfolio, Landing Page, eine Next.js-App, ein Hackathon-Projekt am Sonntagabend: Repo connecten und drei Minuten später ist es live, mit Preview-Deploys für jeden Branch. Genau dafür ist es gebaut, und kaum was macht das so reibungslos.
Der Haken steckt im Schwerpunkt. Vercel denkt vom Frontend her. Wenn dein Projekt eine dauerhaft laufende Datenbank oder einen Backend-Prozess braucht, der nicht in eine kurze Function passt, bist du mit Railway direkter dran. Und der Free-Tier ist großzügig zum Lernen, aber sobald ein Projekt echt Traffic zieht, kann die nutzungsbasierte Abrechnung schneller anziehen als gedacht. Bandbreite und Function-Aufrufe summieren sich, das willst du im Blick haben, bevor ein viraler Moment dich überrascht.
Noch eine Abgrenzung: Vercel erzeugt deine App nicht. Es deployt sie. Den Code baust du in einem Editor wie Cursor oder lässt ihn von einem Builder wie v0 oder Lovable generieren. Vercel ist der Schritt danach.
Ein typisches Studi-Setup, von der Idee bis online:
Hobby ist gratis und für persönliche Projekte echt brauchbar: 1 Mio. Edge-Requests, 100 GB Transfer und 1 Mio. Function-Aufrufe pro Monat, dazu CDN, HTTPS und Firewall. Pro kostet 20 $/Nutzer im Monat und bringt 20 $ Nutzungsguthaben mit, danach zahlst du pro Verbrauch (etwa 0,15 $/GB Transfer über dem Limit). Enterprise läuft über Custom-Preise. Ein eigenes Studi-Programm gibt's nicht, aber der Free-Tier reicht für die meisten Lern- und Portfolio-Projekte locker. Aktuelle Zahlen stehen auf der Pricing-Seite, die kann sich ändern.
Passt zu dir, wenn du ein Web-Frontend baust, vor allem mit Next.js, und es ohne Server-Stress live haben willst.